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Achtsam essen2019-11-08T11:37:35+01:00

Wahrer Genuss

Essen Sie hier. Essen Sie jetzt. Mit allen Sinnen.

Kaum sitzen wir irgendwo in Ruhe, fängt unser Geist schon an, zu wandern. Das gilt auch für unsere Mahlzeiten. Wir grübeln beim Kauen über Vergangenes und planen den weiteren Tag. Achtsam Essen bedeutet, dass wir diese Abschweifungen warnehmen und so in die Gegenwart und in dem Fall auch mit den Gedanken zu unserer Mahlzeit zurückkehren. Mit einfachen Achtsamkeitstechniken können Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Moment zu lenken.

“Wenn du dein Leben so erfüllt und glücklich leben möchtest, wie es geht, dann sei dort, wo es stattfindet: Im Hier und Jetzt!”

Doris Kirch

“Achtsames Essen verbindet uns mit der Nahrung, die uns von der Natur, den Lebewesen und dem Kosmos geschenkt wird, und drückt unsere Dankbarkeit dafür aus.”

Thich Nhat Hanh

Natürliches Bauchgefühl

Wie wir wieder lernen, auf unsere innere Stimme zu hören

Bei der Sache sein

Wir nehmen unsere Mahlzeiten und auch kleine Snacks gerne nebenbei ein und nutzen die scheinbar verschwendete Zeit mit Fernsehen, Smartphone oder Unterhaltung. Gegen ein nettes Gespräch bei Tisch ist natürlich nichts einzuwenden. Gleichzeitig erschwert es uns, unsere Sättigung warzunehmen und wie uns die Mahllzeit bekommt. Es reicht, einfach jede Ablenkung zur Seite zu legen und die Zeit des Essen nur zum Essen zu nutzen. Klingt langweilig? Dann ist vielleicht ihr Essen langweilig …

Geschmack und Genuss

Der Grund warum wir beim Essen bei der Sache bleiben sollen, ist, dass wir nur dann wirklich schmecken, was wir essen. Wenn wir bewusst erleben, wie ein Essen schmeckt, sind wir schneller satt. Oder wir stellen fest, dass uns etwas eigentlich gar nicht besonders schmeckt. Lassen wir uns davon leiten, ob wir einen Bissen genießen können, wählen wir intuitiv die richtige Menge und treffen die richtige Auswahl.

Körperintelligenz

Zwischen unserem Gehirn und den Nervenzellen, die unseren Verdauungsapparet umgeben, besteht eine “Standleitung”. So kommt es, dass es uns beim Gedanken an Unangenehmes schlecht wird oder wir bei bei Angst “Schiss” haben, also Durchfall bekommen. Andersherum bekommt auch das Gehirn ständig Informationen, welche Stoffe unsere Nahrung liefert und wie diese geschmeckt hat. Daraus ergibt sich unser Appetit. Haben wir genug von bestimmten Inhaltsstoffen, verlieren wir den Appetit auf bestimmte Speisen und bekommen Lust auf Speisen mit Stoffen, die wir brauchen.

Ernährungswissen

Für eine ausgewogene und genussreiche Ernährung reicht es eigentlich ,zu wissen, was uns schmeckt und eben das zu essen. Gleichzeitig ist es gut zu wissen, wie unser natürlicher Appetit ausgetrickst werden kann. Die Lebensmittelindustrie tut mit Zusatzstoffen und Werbung alles, um uns ihre Produkte schmackhaft zu machen. Wer die Tricks kennt, lässt sich nicht so leicht verführen.

Urteile hinterfragen

“Ich bin zu dick”, “das sollte ich nicht essen”, “ich habe einfach zu wenig Disziplin”, “das ist gesund”, das sind Sätze die wir uns so oft vorsagen, bis wir sie fraglos glauben. Wer achtsam isst, überprüft seine Urteile über sich selbst und übers Essen und kommt vielleicht zu ganz überraschenden Ergebnissen. Ohne konkrete Anleitung ist es anfangs oft schwer, Urteile als solch zu erkennen, wir halten sie für unumstößliche Wahrheiten.

Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen

Gerade unangenehme Gefühle wollen wir lieber weghaben und mögen uns instinktiv nicht damit beschäftigen. Nicht selten werden sie im wörtlichen Sinne runtergeschluckt, mit etwas zu Essen. So verschwimmt die Warnehmung von körperlichem Hunger und anderen Bedürfnissen, die eigentlich mit Essen nichts zu tun haben. Achtsame esser geben ihren Gefühlen Raum und erforschen ihre Bedürfnisse. So reduzieren wir Frustessen oder Essen aus Langweile.

Selbstempathie

Wenn wir es nicht schaffen, so zu essen, wie wir es für richtig halten, sind Selbstvorwürfe vorprogrammiert. Wir beschimpfen uns innerlich und festigen weitere negative Urteile über uns selbst. So nehmen wir uns zusätzlich Energie für unsere Vorhaben. Wenn wir wirklich etwas in unserem Leben verändern wollen, sollten wir freundlich und verzeihend mit uns selbst umgehen, gerade wenn wir scheitern. Der Weg aus der Selbstanklage erfordert etwas Mut und Übung. Gleichzeitig nimmt er viel Druck, gerade aus dem Thema Essen und Ernährung.

Fragen & Antworten

Achtsamkeit beim Essen verstehen lernen

Finde Sie praktische Hinweise und klassische Irrtümer zum achtsamen Essen in den FAQ!

Werde ich abnehmen, wenn ich achtsam esse? Oder womöglich zunehmen?2019-07-13T08:35:07+01:00

Achtsam zu essen ist keine Diät zum Abnehmen, sondern eine Methode, dein Essverhalten in Balance zu bringen. Wenn du übergewichtig bist, kan es gut sein, dass du dadurch abnimmst. Wenn du untergewichtig bist, nimmst du möglicherweise zu. Ganz sicher jedoch wirst du wieder mehr Genuss beim Essen haben und weniger schlechtes Gewissen.

Muss ich extra langsam essen und hundertmal kauen?2019-07-13T08:34:37+01:00

Langsam zu essen und viel zu kauen ist kein Wert an sich und ist nicht gleichbedeutend mit Achtsamkeit. Anders herum wirst du feststellen, dass du immer langsamer wirst beim Essen, je achtsamer du dabei bist. Du kannst auch schnell essen und dabei achtsam sein. Wichtig ist nur, dass du wahrnimmst, wie du gerade isst: hektisch oder ruhig, mit Genuss oder ohne, konzentriert oder abgelenkt. Dabei ist nichts falsch. Als Konsequenz aus dieser Wahrnehmung werden sich ganz von selbst die notwendigen Veränderungen ergeben (z.B. Wenn Du merkst, dass du vom hektischen Essen Sodbrennen bekommst wirst du automatisch versuchen, ruhiger zu essen.). Das bewusste Kauen ist Teil von Achtsamkeitsübungen beim Essen. Es lohnt sich, in diesen Übungen die Empfindungen bein Kauen zu erforschen. Vielleicht führt dies dazu, dass du auch beim alltäglichen Essen mit mehr Spaß kaust.

Muss ich die ganze Zeit achtsam essen?2019-07-13T08:34:11+01:00

Wie bei jedem Training gilt: Je mehr Du übst, dest schneller wirst du vorankommen. Auf der anderen Seite eignen sich manche Ess-Situationen besser zum Üben als andere und du brauchst nicht dein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen um eine ideal achtsame Ess-Umgebung zu schaffen. Außerdem geht achtsames essen immer mit mehr Genuss einher und macht dein Leben schöner. Wenn es dir schwer fällt und keinen Genuss bringt, ändere etwas an deiner Art zu üben.

Muss ich schweigend essen? Das kommt mir komisch vor und ich will nicht auffallen oder unhöflich sein, wenn ich in Gesellschaft esse.2019-07-13T08:33:48+01:00

Schweigen ist kein Muss. Gleichzeitig sind Tischgespräche eine große Ablenkung beim Essen, die das achstsame Essen enorm erschweren. Zum Üben findest du vielleicht jemanden, der Spaß daran hat, an deiner Seite schweigend zu genießen? Es ist nämlich eine sehr schöne und entspannende Erfahrung.

Was mache ich falsch? Beim Essen und auch bei den Achtsamkeitsübungen schweifen meine Gedanken ständig ab.2019-07-13T08:33:23+01:00

Du machst gar nichts falsch. Es ist ganz normal, dass unsere Gedanken auf Reisen gehen. Die Tatsache, dass du das merkst ist sogar ein Beweis dafür, dass du dich achtsam beobachtest. Es geht dabei nicht darum, es zu können, sondern es zu üben. Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen, hol sie einfach zur Übung oder zum Essen zurück. Das reicht. Mit der Zeit wird dir das leichter fallen, aber auch nicht an allen Tagen. Das macht nichts, das geht jedem so. Das Üben ist deshalb nicht weniger wirksam.

Muss ich meditieren um achtsam essen zu können?2019-07-13T08:35:34+01:00

Niemand muss auf einem Yogakissen sitzen und Mantren singen. Gleichzeitig ist es jedes Mal eine Form von Meditation, wenn du einfach nur im Hier und Jetzt zu bleiben versuchst. Egal, ob das eine formelle Übung oder ein Mittagessen ist. Dabei kommt es nicht darauf an, besonders erleuchtet auszusehen, oder im Schneidersitz zu sitzen.

Ich esse oft allein. Ohne Ablenkunge wie Fernsehen oder Internet fühle ich mich dabei nicht wohl. Muss ich das trotzdem ausschalten?2019-07-13T08:31:42+01:00

Du brauchst nichts tun, was deine Situation schlechter macht. Versuch einen Kompromiss zu finden, z.B. Musik einzuschalten, oder den Fernseher nur leise im Hintergrund laufen zu lassen, so dass du dich einerseits wohlfühlst und andererseits nicht zu sehr von deinem Essen abgelenkt bist.

Ich esse nie allein und meine Familie/Kollegen lenken mich zu sehr ab.2019-07-13T08:31:13+01:00

In größeren Gruppen, z.B. in der Kantine, fällt es oft gar nicht auf, wenn man sich mal kurz aus dem Gespräch ausklinkt um einen Bissen zu genießen. In Zweifel suchst du dir Tage aus, an denen du zu einer Mahlzeit mal eigene Wege gehst. Am Familientisch ist vielleicht eine Strategie, nur an den Gesprächen teilzunehmen und nichts oder nur wenig zu essen. Wenn später Ruhe im Haushalt eingekehrt ist, kannst du es dir mit einer Portion allein gemütlich machen.

Ich habe festgestellt, dass mir etwas nicht gut bekommt, aber ich will es nicht weglassen. Muss ich mich jetzt überwinden und es trotzdem aus meinem Leben streichen?2019-07-13T08:30:45+01:00

Das ist deine Entscheidung. Du darfst dich auch gegen die Signale deines Körpers entscheiden, wenn du andere Prioritäten hast. Jede bewusste Entscheidung ist gut. Für gewöhnlich nehmen wir Dinge, die uns nicht gut tun, früher oder später in Angriff. Vielleicht ist die Zeit einfach noch nicht reif.

Ich habe ständig Appetit auf etwas ganz ungesundes. Soll ich das wirklich jedesmal essen, wenn ich Lust darauf habe?2019-07-13T08:30:16+01:00

Wenn Du dir damit nicht akut schadest (z.B. wg. Diabetes), würde ich sagen: Ja, iss es so oft du Lust darauf hast. Mach dabei keine Kompromisse, indem du eine leichtere oder gesündere Variante suchst. Tu das mit gutem Gewissen! Gleichzeitig würde ich beobachten unter welchen Umständen der Appetit auftritt. Iss möglichst achtsam und spür nach, wie es dir danach geht. Dadurch sollte sich dein Appetit wieder einpendeln.

“Darmstoffwechsel in Balance”

Beispiel für ein individuelles Beratungskonzept

Bei folgenden Indikationen

Magen & Darm:

  • Lebensmittel-Unverträglichkeiten
  • Reizdarm
  • „nervöser“ Darm
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Heißhunger
  • Appetitlosigkeit

Stoffwechsel:

  • Gewichtsschwankungen bei Stress
  • Über- und Untergewicht

Psyche:

  • Unruhe
  • Stress
  • Panikanfälle
  • depressive Episoden
Konzept intuitiv essen

Ablauf

Das Programmbeinhaltet 5 Termine und geht über 2-3 Monate. Bei Bedarf können wir natürlich weitere Termine ausmachen.

In einem Erstgespräch (ca. 90 min) klären wir Ihre Vorgeschichte und legen unsere individuellen Ziele für das Programm fest. Das Gespräch kann in meinen Räumen in Schwabing stattfinden oder per Videotelefonie (Skype, Whatsapp). Dabei kann ich Ihnen schon erste Empfehlungen zu Ihrer Ernähung und Tipps zum achtsamen Essen geben. Im Anschluss an das Erstgespräch lassen wir im Labor eine Analyse Ihrer Darmflora machen.

Beim nächsten Gesprächtermin (telefonisch, ca. 60 min) besprechen wir die Ergebnisse des Labors und Sie bekommen detailliertere Ernährungsepfehlungen und weitere Übungsanleitungen für achtsames Essen. Dazu kommen Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel (NEM). Diese umfassen meist Prä- und Probiotoka, sowie bestimmte Nährstoffe für die Darmzellen. Wir führen noch drei Folgegespräche (telefonisch, ca. 45 min, alle 2-4 Wochen) in denen ich die Entwicklung Ihrer Symptome überprüfe und ggf. die Empfehlungen anpasse.

Das gesamte Beratungsprogramm, wie es hier beispielhaft skizziert ist, kostet 335 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Labor (derzeit 162,04 Euro, ohne Gewähr) und für die Nahrungsergänzungsmittel*. Für jede weitere Beratungsstunde (60 min) berechne ich 67 Euro. Die Krankenkassen bezuschussen mein Programm im Moment noch nicht.

* Sie können die NEM in Ihrer Apotheke kaufen. Ich vertreibe selbst keine NEM und verfolge mit meinen Empfehlungen keine finanziellen Interessen. Ich empfehle Ihnen nur, was ich im individuellen Fall für notwendig und sinnvoll erachte und womit ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Haben Sie Fragen oder möchten ein Erstgespräch vereinbaren?

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